Die Modellierung von Lichtverschmutzung ist äußerst komplex, was zum Teil auf die Komplexität der City Emission Function (CEF) zurückzuführen ist, eine ihrer grundlegenden Komponenten. Im Laufe der Jahre wurden die bestehenden Modelle der CEF verbessert, um die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben. Dennoch gibt es noch keine endgültige Definition dieses Konzepts. Um diese Forschungen weiter voranzutreiben, konzentriert sich diese Arbeit darauf, das Konzept zu vereinfachen und CEFs mit minimalen bodengestützten Messungen zu erhalten. Die Daten wurden von neun Standorten in Wien mit einem SQM und von einem stationären SQM während derselben Nacht erhoben. Zusätzlich wurden Daten von vier stationären TESS-W Photometern in Eisenstadt über mehrere Nächte hinweg verwendet. Die Daten wurden mit der Griddata-Funktion von Python und der kubischen Methode interpoliert. Die resultierenden CEFs zeigen, dass genaue Darstellungen der Nachthimmelshelligkeit einer Stadt auch mit wenigen Datenpunkten erzielt werden können, wenn diese gleichmäßig über eine Stadt verteilt sind und eine angemessene Abdeckung bieten. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse die Komplexität der CEF, die sich aus ständigen Veränderungen über Raum, Zeit und verschiedene Jahreszeiten hinweg ergibt. Dies hebt die Notwendigkeit hervor, mehr CEFs zu erfassen und Datenbanken aufzubauen, um das Verständnis dieses Konzept zu verbessern und die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben. Um dies zu erreichen, bietet diese Arbeit eine einfache und schnelle Methode zur Ermittlung von CEFs entweder anhand minimaler Messungen oder öffentlich zugänglicher Daten, wodurch sie sich ideal für Amateur- und professionelle Astronomen gleichermaßen eignet.
Linda Costantini (Thu,) studied this question.