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Zusammenfassung Kontext Obwohl die stimulierenden und angstfördernden Eigenschaften von Koffein allgemein anerkannt sind, bleibt die Forschung zu seinen spezifischen Auswirkungen auf das Gehirn umstritten. Zunehmende Beweise zeigen, dass interindividuelle Unterschiede in der Koffeinreaktion teilweise auf Variationen in Genen wie CYP1A2 und ADORA2A zurückzuführen sein können, die verwendet wurden, um Personen als "schnelle" oder "langsame" Koffeinmetabolisierer und als "hochsensible" oder "gering sensible" Koffeinreagierende zu identifizieren. Ziel Ziel dieser Übersicht war es, aktuelle Beweise über die Zusammenhänge zwischen häufigen genetischen Varianten, Koffeinkonsum und gehirnbezogenen Ergebnissen bei Menschen zu identifizieren, zu bewerten und zu diskutieren. Datenquellen Die PubMed- und Embase-Datenbanken wurden nach relevanten Berichten basierend auf einer vorher festgelegten Suchstrategie durchsucht. Datenauswertung Berichte über Beobachtungs- und experimentelle Studien an gesunden Erwachsenen, die (a) eine genetische Analyse auf Polymorphismen in Genen, die mit Koffeinmetabolismus und -effekten assoziiert sind, durchliefen und (b) Messungen gehirnbezogener Effekte wie Angst, Schlaflosigkeit und kognitive Leistung im Zusammenhang mit dem Konsum von Koffein (gewöhnliche Aufnahme oder Supplementierung) beinhaltet wurden erfasst. Datenanalyse Von den 22 einbezogenen Datensätzen waren 15 randomisierte kontrollierte Studien, 6 waren Querschnittsstudien und 1 war eine genomweite Assoziationsstudie. Die Hauptleistungen, die identifiziert wurden, waren kognitive Leistung (n = 9), Angst (n = 7) und Schlafstörungen/Schlaflosigkeit (n = 6). Polymorphismen im CYP1A2-Gen waren mit der kognitiven Funktion assoziiert, während Variationen im ADORA2A-Gen mit Angst und Schlafstörungen in Verbindung standen. Schlussfolgerung Die vorliegende Übersicht hat Belege dafür geliefert, dass die Variabilität der Gene CYP1A2 und ADORA2A die Beziehung zwischen Koffein und gehirnbezogenen Ergebnissen modulieren kann. Zukünftige Studien sind notwendig, um die spezifischen Polymorphismen zu untersuchen, die mit jedem Gehirnergebnis in Zusammenhang stehen, welche kognitiven Funktionen besonders mit Koffein (einfach vs. komplex) in Verbindung stehen, ob es Geschlechtsunterschiede in den Angstsymptomen gibt und wie die gewohnheitsmäßige Koffeinaufnahme die akuten Auswirkungen von Koffein beeinflussen kann. Registrierung der systematischen Übersicht PROSPERO Registrierungsnummer CRD42021257556.
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Angeliki Kapellou
University of Lucerne
Alexandra King
St. Mary's University, Texas
Catherine Graham
University of Lucerne
Nutrition Reviews
St Mary's University Twickenham London
Cereneo
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Kapellou et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/6942cf2d054bc8af78599ff3 — DOI: https://doi.org/10.1093/nutrit/nuad029