Hintergrund: Posttraumatische zyklische Hämaturie ist eine seltene und oft falsch diagnostizierte Erkrankung, die kongenitalen Anomalien wie der urethrovaginalen Fistel ähneln kann, was zu diagnostischer Verwirrung führt. Fallpräsentation: Wir berichten über einen seltenen Fall einer 25-jährigen Frau mit einer 7-jährigen Geschichte von primärer Unfruchtbarkeit und zyklischer Hämaturie. Sie erlebte zyklischen Blutabgang durch die Harnröhre, zusammen mit einem dünnen Harnstrahl, verlängertem Miktion und postmiktorischer Restentleerung aus dem vaginalen Taschenbereich. Auffällig war, dass keine Dyspareunie oder Schwierigkeiten mit sexuellen Aktivitäten auftraten. Eine detaillierte Anamnese offenbarte perineale Traumata in der Kindheit, die konservativ behandelt und bei früheren Bewertungen übersehen worden waren. Zunächst als kongenitale urethrovaginale Fistel (CUVF) vermutet, bestätigten umfassende Bildgebung und Zystoskopie einen posttraumatischen Fistelgang. Fazit: Dieser Fall hebt die Bedeutung einer gründlichen Anamnese und maßgeschneiderten diagnostischen Abklärung bei zyklischer Hämaturie hervor. Posttraumatische Ursachen müssen berücksichtigt werden, selbst wenn die klinische Präsentation nah an kongenitalen Anomalien ist – eine wahre diagnostische Pandoras Kiste.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Eishita Gupta
Jimei University
Zaheen Fatma
Journal of South Asian Federation of Obstetrics and Gynaecology
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Gupta et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69bf86ecf665edcd009e910b — DOI: https://doi.org/10.5005/jp-journals-10006-2801