Dieser Artikel bietet wissenschaftliche Einblicke in die zeitgenössischen internationalen Beziehungen, die in den letzten Jahren zunehmend von der intensiven Rivalität zwischen Großmächten geprägt sind, die unterhalb der Schwelle eines offenen bewaffneten Konflikts stattfindet. Dieser Artikel untersucht die anhaltende Relevanz des Neorealismus bei der Erklärung der Dynamik der Rivalität in der Grauzone im 21. Jahrhundert. Ausgehend vom strukturellen Realismus argumentiert die Studie, dass die grundlegenden Merkmale des internationalen Systems – Anarchie, die Vorrangstellung staatlicher Akteure und das Streben nach Sicherheit durch relative Macht – trotz tiefgreifender Veränderungen in den Bereichen, Instrumenten und Technologien des Konflikts zentral bleiben. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Konzeptualisierung der Grauzone als operativem Raum zwischen Krieg und Frieden, in dem staatliche Akteure hybride, coercive und mehrdeutige Strategien einsetzen, um ihre Interessen voranzutreiben und eine Eskalation zu vermeiden. Durch den Vergleich von Präzedenzfällen aus dem Kalten Krieg mit modernen Praktiken demonstriert der Artikel sowohl Kontinuität als auch Transformation im Verhalten der Großmächte. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Grauzonenstrategien die Erklärungsstärke des Neorealismus stärken und seinen anhaltenden analytischen Wert für das Verständnis strategischer Konkurrenz, hybrider Bedrohungen und des sich wandelnden globalen Sicherheitsumfelds hervorheben.
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Vladimír Andrassy
Martin Ondruš
Boris Ďurkech
Insights into Regional Development
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Andrassy et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69c37b11b34aaaeb1a67d2bf — DOI: https://doi.org/10.70132/n3856348672
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