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Menschen stellen die phänotypische, genetische und kulturelle Zusammensetzung von Arten in Frage, indem sie die Fitnesslandschaften beeinflussen, auf denen sie sich entwickeln. Jüngste Studien zeigen, dass Städte eine wichtige Rolle in der zeitgenössischen Evolution spielen könnten, indem sie phänotypische Veränderungen in der Tierwelt beschleunigen, einschließlich von Tieren, Pflanzen, Pilzen und anderen Organismen. Viele Studien über öko-evolutionäre Veränderungen haben sich auf anthropogene Treiber konzentriert, aber keine dieser Studien hat speziell die Rolle untersucht, die die Urbanisierung in der Ökoevolution spielt, oder ihre Mechanismen explizit betrachtet. Dieses Papier präsentiert Beweise für die Mechanismen, die städtische Entwicklungsmuster mit schnellen evolutionären Veränderungen bei Arten verknüpfen, die wichtige funktionale Rollen in Gemeinschaften und Ökosystemen spielen. Durch eine Metaanalyse experimenteller und beobachtender Studien, die mehr als 1.600 phänotypische Veränderungen bei Arten in mehreren Regionen berichten, fragen wir, ob wir eine städtische Signatur phänotypischer Veränderungen jenseits der etablierten natürlichen Baselines und anderer anthropogener Signale unterscheiden können. Anschließend bewerten wir die relative Auswirkung von fünf Arten städtischer Störungen, einschließlich Habitatmodifikationen, biotischen Interaktionen, Habitatheterogenität, neuartigen Störungen und sozialen Interaktionen. Unsere Studie zeigt ein klares städtisches Signal; die Raten phänotypischer Veränderungen sind in urbanisierten Systemen größer im Vergleich zu natürlichen und nicht städtischen anthropogenen Systemen. Indem wir städtische Entwicklung explizit mit Merkmalen verknüpfen, die die Funktion von Ökosystemen beeinflussen, können wir potenzielle öko-evolutionäre Implikationen neu entstehender Muster von städtischen Agglomerationen kartieren und Erkenntnisse zum Erhalt wichtiger Ökosystemfunktionen gewinnen, von denen die Nachhaltigkeit des menschlichen Wohlbefindens abhängt.
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Marina Alberti
University of Washington
Cristián Correa
Austral University of Chile
John M. Marzluff
University of Washington
Proceedings of the National Academy of Sciences
University of Washington
University of Cambridge
Duke University
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Alberti et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69dabfdd4e9a02dbaa6845f3 — DOI: https://doi.org/10.1073/pnas.1606034114
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