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Seit der Rückkehr von Wladimir Putin zur Präsidentschaft im Jahr 2012 ist es üblich geworden, von einer "konservativen Wende" in der russischen Politik zu sprechen. Verschiedene Kommentatoren argumentieren, dass dieser ideologische Wandel sowohl für die Außen- als auch für die Innenpolitik gilt und Russland zu einer internationalen konservativen Macht macht. Dieser Artikel versucht zu bestimmen, was es für Russland tatsächlich bedeutet, eine "internationale konservative Macht" zu sein, anhand der Untersuchung von vier verschiedenen Varianten des russischen Konservatismus – orthodoxer/slawophiler Konservatismus, zivilisatorischer Konservatismus, isolationistischer Konservatismus und staatlicher/offizieller Konservatismus. Er argumentiert, dass diese nicht alle vollständig miteinander vereinbar sind. Wenn Russland wirklich als konservative internationale Macht auftritt, könnte dies sowohl Russland als auch die Welt in eine von mehreren unterschiedlichen Richtungen führen, abhängig davon, welche Version des Konservatismus dominant wird. Insgesamt scheint es jedoch wahrscheinlich, dass das Ergebnis eine pragmatische, moderate Variante des Konservatismus sein wird, und nicht die radikaleren Versionen, die mit konservativen Ideologen verbunden sind.
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Paul F. Robinson
Russia in Global Affairs
University of Ottawa
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Paul F. Robinson (Mi,) hat diese Frage untersucht.
www.synapsesocial.com/papers/6a09091614243797f79d0e62 — DOI: https://doi.org/10.31278/1810-6374-2020-18-1-10-37