Abstrakt Die für viele historische, insbesondere gotische Kirchengebäude typischen großflächigen Fenster wurden in der Regel als farbige Glasmalereien ausgeführt. Infolge der schlechten Dämmwirkung dieser Einscheibenverglasungen tritt auf deren Innenoberflächen jedoch häufig Tauwasser auf, was durch diverse chemische und physikalische Effekte zu einer irreversiblen Schädigung dieser historischen Glasmalereien führt. Um dem entgegenzuwirken, können diese historischen Fensterflächen durch eine sogenannte Schutzverglasung (eine zusätzliche, widerstandsfähigere Glasscheibe) entsprechend ertüchtigt werden. Am Beispiel des Xantener St. Viktor Domes werden einige wesentliche bauphysikalische Effekte im Zusammenhang mit der dort ausgeführten Schutzverglasung diskutiert.
Skottke et al. (Sun,) studied this question.