ZUSAMMENFASSUNG Laser‐ und energiebasierte Geräte (EBDs) sind in der Dermatologie fest etabliert und werden sowohl für medizinische als auch ästhetische Zwecke eingesetzt. Obwohl moderne Systeme über fortschrittliche Sicherheitsmechanismen wie integrierte Kühlsysteme und Echtzeit‐Monitoring verfügen, sind diese Verfahren nicht risikofrei. Komplikationen können durch eine unpassende Gerätewahl, suboptimale Behandlungsparameter, unzureichende Patientenevaluation oder mangelnde Erfahrung der Behandler entstehen. Dieser CME‐Artikel gibt einen Überblick über das Spektrum möglicher Nebenwirkungen bei dermatologischen Laser‐ und EBD‐Behandlungen, von erwartbaren kurzfristigen Reaktionen bis hin zu Spätkomplikationen wie Pigmentveränderungen, Narbenbildung und okulären Verletzungen. Präventions‐ und Behandlungsstrategien werden besprochen, mit besonderem Augenmerk auf Patientenselektion, Behandlungsplanung und Nachsorge. Zudem werden regulatorische Rahmenbedingungen in Deutschland, wie die Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV), sowie Initiativen wie das Komplikationsregister der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft hervorgehoben, die zur weiteren Verbesserung der Patientensicherheit beitragen sollen. Ein umfassendes Verständnis der möglichen Risiken und ihrer Vermeidung ist entscheidend, um die Patientensicherheit zu gewährleisten und klinische Ergebnisse in der Laserdermatologie zu optimieren.
Nguyen et al. (Sun,) studied this question.