Abstract Die Tolerierung von Hochpräzisionsprodukten im Produktionsanlauf ist herausfordernd, da der Wissensstand über Produkt und Prozess zunächst gering ist, jedoch stetig zunimmt. Durch dieses zunächst fehlende Wissen sind meist zeitaufwendige manuelle Iterationen im Produktionsanlauf notwendig. Bestehende Toleranzmanagementmethoden vernachlässigen meist diese Dynamik und bieten daher nur bedingt Unterstützung. Der Beitrag stellt ein Konzept zur dynamischen Toleranzallokation zur Lösung dieses Problems vor. Kern ist eine Graphdatenbank, die die heterogenen Produkt- und Fertigungsprozessdaten vereint. In Kombination mit Simulationsmodellen entsteht ein digitaler Zwilling, der die dynamische Anpassung von Toleranzen zur Steigerung von Produktqualität und Erstausbringungsrate ermöglicht.
Helmer et al. (Fri,) studied this question.
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