Zusammenfassung In diesem Beitrag beschreiben Christian Gréus, Philipp Heil, Niklas Potrafke, Ramona Schmid und Tuuli Tähtinen, wie Wirtschaftsfachleute geopolitisches Risiko und Verteidigungsausgaben sowie deren ökonomische Auswirkungen einschätzen. Die Daten hierfür wurden im Rahmen des Economic Experts Surveys (EES) des ifo Instituts im Jahr 2025 erhoben. Die Auswertung zeigt, dass das geopolitische Risiko im globalen Norden deutlich höher eingeschätzt wird als im globalen Süden. Die nationalen Verteidigungsausgaben sollten aus Sicht der Wirtschaftsfachleute in vielen Ländern höher sein, als sie es tatsächlich sind. Die von der NATO anvisierte Erhöhung der nationalen Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts würde dessen Wachstumsrate aus Sicht der Expertinnen und Experten in der mittleren Frist um rund einen halben Prozentpunkt erhöhen.
Gréus et al. (Mon,) studied this question.
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