Die Internationalisierung hat sich zu einem wichtigen Wachstumspfad für KMUs entwickelt, und zahlreiche Studien haben versucht, die treibenden Faktoren dieses Prozesses zu identifizieren. Aufbauend auf der Upper-Echelons-Theorie untersucht diese Studie, ob internationale Erfahrung (IE) der Entwicklung von Cultural Intelligence (CQ) vorausgeht und inwiefern CQ den Markteintritt Modus sowie die internationale Performance beeinflusst. Die Umfragedaten von 87 KMUs aus verschiedenen Ländern und Branchen wurden mithilfe von Regressionsmodellen analysiert, die sowohl unternehmens- als auch managementbezogene Kontrollvariablen berücksichtigen. Die Ergebnisse liefern nur geringe, bis keine Unterstützung für die formulierten Hypothesen und deuten darauf hin, dass CQ als eine kontingente und zeitlich abhängige Fähigkeit fungiert - wertvoll, jedoch in Isolation unzureichend - und mit größerer Wahrscheinlichkeit Wirkung entfaltet, wenn sie mit Organisationalen Ressourcen und strategischer Vorbereitung kombiniert wird. Der theoretische Beitrag dieser Studie besteht darin, den Fokus von der Quantität internationaler Erfahrung auf deren Interpretation und Integration zu verlagern und damit die Rahmenbedingungen aufzuzeigen, unter denen CQ in der Internationalisierung von KMUs wirksam wird.
Holta Paçarada (Wed,) studied this question.