Zusammenfassung Der Beitrag untersucht das Märchen Der Fuchs und die Katze (KHM 75) im Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Ausgehend von seiner moselfränkischen Überlieferung zeigt die Analyse, wie die Brüder Grimm das Märchen durch literarische Prätexte erweitert und stilistisch geglättet haben. Die Entwicklung vom knappen Tierschwank zur literarisch verdichteten Endfassung macht KHM 75 zu einem exemplarischen Buchmärchen, das mündliche Tradition in die Schriftkultur überführt.
Janin Aadam (Wed,) studied this question.