Die Arbeit untersucht, wie die Kontexte, in denen Jugendliche leben und die sozialen Ressourcen, die diese zur Verfügung stellen, das subjektive Wohlbefinden beeinflussen. Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen die entscheidende Rolle der Schule beim Ausgleich struktureller Benachteiligungen. Sie deuten darauf hin, dass es nicht nur auf Bildungserfolge oder die Schulform ankommt, sondern vielmehr auf soziale Beziehungen und das Zugehörigkeitsgefühl - wie Jugendliche ihr soziales Umfeld wahrnehmen, hat einen erheblichen Einfluss auf ihr Wohlbefinden. In der Arbeit wird das Konzept des „Echoeffekts” eingeführt und zeigt, dass auch Schüler*innen, die nicht direkt betroffen sind, negative Folgen von Bullying erleben können. Eine methodische Teilstudie vergleicht drei Arten der Aufsicht während standardisierter Befragungen in Klassenräumen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Beteiligung der Lehrkräfte während der Datenerhebung minimiert werden sollte.
Till Stefes (Mon,) studied this question.