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Infektiöse und durch Lebensmittel übertragene Krankheiten stellen eine erhebliche globale Bedrohung dar, mit verheerenden Folgen in einkommensschwachen und mittelständischen Ländern. Ozon, das aus atmosphärischem Sauerstoff stammt, übt antimikrobielle Wirkungen gegen verschiedene Mikroorganismen aus und baut Pilztcoksine ab, die zunächst im Gesundheitswesen und in der Lebensmittelindustrie erkannt wurden. Hochkonzentriertes Ozongas kann jedoch gesundheitsschädlich für den Menschen sein. Darüber hinaus ist ozonisiertes Wasser instabil und hat eine kurze Halbwertszeit. Daher wird erwartet, dass die Technologie der Ultrafine-Blasen diese Probleme überwindet. Ultrafine Blasen, die nanoskalige Entitäten sind, existieren für beträchtliche Zeiträume im Wasser und haben zuvor bakterizide Wirkungen gegen verschiedene Bakterienarten, einschließlich antibiotikaresistenter Stämme, gezeigt. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Ozon-Ultrafine-Blasenwasser (OUFBW) auf verschiedene bakterielle Toxine. Diese Studie zeigte, dass die OUFBW-Behandlung die Toxizität von Pneumolysin, einem pneumokokkal erzeugten Toxin, und Lekotoxin, einem Toxin, das Leukozyten schädigt, beseitigte. Die Silberfärbung bestätigte den Abbau von Pneumolysin, Lekotoxin und Staphylokokken-Enterotoxin A, die potente gastrointestinale Toxine sind, nach der OUFB-Behandlung. Darüber hinaus hemmte die OUFBW-Behandlung signifikant die Aktivierung von NF-κB durch Pam3CSK4, ein synthetisches triacylierter Lipopeptid, das den Toll-like Rezeptor 2 aktiviert. Darüber hinaus zeigte OUFBW bakterizide Aktivität gegen Staphylococcus aureus, einschließlich eines antibiotikaresistenten Stammes, ohne signifikante Toxizität gegenüber menschlichen Neutrophilen oder Erythrozyten zu zeigen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass OUFBW nicht nur Bakterien sterilisiert, sondern auch bakterielle Toxine abbaut.
Takizawa et al. (Mittw.) untersuchten diese Frage.