Key points are not available for this paper at this time.
Eine eig unusual dimension der Schreiben der Ureinwohner Amerikas ist die Dokumentation der Geschichte des traditionellen Lebens der Ureinwohner vor, während und nach ihrer Begegnung mit den weißen Siedlern. Dies ist eine Entwicklung, die im Wesentlichen im Rahmen des postkolonialen Diskurses erklärbar ist, da in einigen Kontexten historische Verzerrungen aus der Perspektive des ‚Anderen‘ als Begründung für solche kreativen Erkundungen seitens der indianischen Schriftsteller angeführt wurden. Im Kontext dieser Studie wird eine solche Dimension, insbesondere mit Bezug auf die Romane von James Welch, als tatsächlich gegen-diskursiv betrachtet. Zwei seiner Romane, Fools Crow und Killing Custer, werden ausgewählt, um zu bewerten, wie die historischen Dokumentationen in den Texten in Gegenrede im Kontext der historischen Evolution der Ureinwohner Amerikas übersetzt werden. Die Studie zeigt, dass, während die Geschichten der Ureinwohner in den Texten ineinander übergehen, sie größtenteils von der kolonialen Erfahrung der Ureinwohner inspiriert sind in Bezug auf die Notwendigkeit, ihre Geschichte aus der Perspektive von ‚uns‘ im Gegensatz zu ‚anderen‘ darzustellen. Sie schlussfolgert, dass die Erzählungen auf bedeutende Weise die allegorische Konfigurationsfunktion erfüllt haben, als eine Gegenrede-Strategie, wie von Slemon (1987) beschrieben. Dies trifft insofern zu, als sie möglicherweise ‚Lesarten‘ und ‚Kontroversen‘ der zuvor textualisierten kolonialen Erfahrung der Ureinwohner von der Perspektive des ‚Anderen‘ angenommen haben.
Issa Omotosho Garuba (Sa,) hat diese Frage studiert.