This Master thesis examines the working conditions of women in Tunisian fruit and vegetable production, with the aim of analysing and understanding the Sahil region in particular. The central question guiding this study is how women themselves describe their situation, taking into account their socio-economic background, formal and informal inequalities, and how these inequalities are counteracted. The work draws on the various levels of power relations and intersectionality to analyse how these affect the lived experiences of these working women. The study utilises qualitative interviews, enabling a comprehensive examination of the various levels (micro, meso and macro) of inequalities. It focuses on how power relations play a role in the inequalities experienced and how these intersect. The study's findings demonstrate that these women face a multitude of challenges, including inadequate occupational safety, harassment, a lack of transportation options, low wages, limited educational opportunities and little political influence. These challenges are further compounded by global climate change, thereby reinforcing existing socio-economic inequalities. Despite these adverse circumstances, women demonstrate varied responses to these challenges, often exhibiting resilience through the development of soft skills and coping strategies. The study underscores the pressing need for targeted policy measures to enhance occupational safety, ensure fairer resource distribution, and promote sustainable agricultural practices. The study further underscores how the intricate interplay among gender, economic structures, and ecological challenges shapes the lived realities of these women, underscoring the imperative for a multidimensional analytical approach. This research contributes significantly to the field of geographical research by amplifying the voices of women engaged in Tunisian agriculture and illuminating the measures that will be essential for the future. The findings underscore the necessity of a multidisciplinary approach, particularly in the context of the challenges posed by the effects of climate change. The study emphasises the crucial role of enhancing the status of women workers in overcoming structural inequalities, and it highlights the need for an integrated and intersectional perspective in scientific research and policy development to ensure the sustainable improvement of the conditions of female agricultural workers in Tunisia. Diese Masterarbeit untersucht die Arbeitsbedingungen von Frauen in der tunesischen Obst- und Gemüseproduk on mit dem Ziel, insbesondere die Region Sahil zu analysieren und zu verstehen. Die zentrale Frage, die diese Studie leitet, ist, wie Frauen selbst ihre Situation beschreiben, unter Berücksichtigung ihres sozioökonomischen Hintergrunds, formeller und informeller Ungleichheiten und wie diesen Ungleichheiten entgegengewirkt wird. Die Arbeit stützt sich auf die verschiedenen Ebenen von Machtverhältnissen und Intersektionalität, um zu analysieren, wie sich diese auf die Lebenserfahrungen dieser arbeitenden Frauen auswirken. Die Studie stützt sich auf qualitative Interviews, die eine umfassende Untersuchung der verschiedenen Ebenen (Mikro-, Meso- und Makroebene) von Ungleichheiten ermöglichen. Sie konzentriert sich darauf, wie Machtverhältnisse bei den erlebten Ungleichheiten eine Rolle spielen und wie diese sich überschneiden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass diese Frauen mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert sind, darunter unzureichende Arbeitssicherheit, Belästigung, fehlende Transportmöglichkeiten, niedrige Löhne, begrenzte Bildungschancen und geringer politischer Einfluss. Diese Herausforderungen werden durch den globalen Klimawandel noch verschärft , wodurch bestehende sozioökonomische Ungleichheiten verstärkt werden. Trotz dieser widrigen Umstände reagieren Frauen unterschiedlich auf diese Herausforderungen und zeigen oft Resilienz durch die Entwicklung von Soft Skills und Bewältigungsstrategien. Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit gezielter politischer Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit, zur Gewährleistung einer gerechteren Ressourcenverteilung und zur Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken. Die Studie unterstreicht ferner, wie das komplexe Zusammenspiel von Geschlecht, Wirtschaftsstrukturen und ökologischen Herausforderungen die Lebenswirklichkeit dieser Frauen prägt, und unterstreicht die Notwendigkeit eines mehrdimensionalen analytischen Ansatzes. Diese Forschung leistet einen bedeutenden Beitrag zur geografischen Forschung, indem sie die Stimmen von Frauen in der tunesischen Landwirtschaft verstärkt und die Maßnahmen beleuchtet, die für die Zukunft von entscheidender Bedeutung sein werden. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines multidisziplinären Ansatzes, insbesondere im Zusammenhang mit den Herausforderungen, die sich aus den Auswirkungen des Klimawandels ergeben. Die Studie betont die entscheidende Rolle der Verbesserung des Status von Arbeitnehmerinnen bei der Überwindung struktureller Ungleichheiten und hebt die Notwendigkeit einer integrierten und intersektionalen Perspektive in der wissenschaftlichen Forschung und Politikentwicklung hervor, um eine nachhaltige Verbesserung der Bedingungen von jenen Frauen in Tunesien zu gewährleisten.
Donia Noura Ben Khalifa (Fri,) studied this question.