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Es werden drei Experimente berichtet, die zeigen, dass die Diagnose von Hauterkrankungen durch medizinische Fachangestellte und Allgemeinmediziner durch ähnliche Fälle, die zuvor im selben Kontext gesehen wurden, erleichtert wurde. Die Diagnose ähnlicher Fälle war stärker erleichtert als die von unähnlichen Fällen in derselben diagnostischen Kategorie, was zeigt, dass die Erleichterung nicht ausschließlich auf die Aktivierung der diagnostischen Kategorie als Ganzes zurückzuführen war. Da die Diagnose in einem Multiple-Choice-Format gestellt wurde, das immer die korrekte Diagnose enthielt, war der relative Nachteil der unähnlichen Elemente nicht auf die Unverfügbarkeit des Kategorienamens zurückzuführen. Der Ähnlichkeitseffekt trat auch bei einer Verzögerung von 2 Wochen zwischen dem ursprünglichen Fall und den Testfällen auf. Variationen im diagnostischen Verfahren, die von einem schnellen ersten Eindruck bis hin zu Argumenten für gegebene alternative Diagnosen vor der Auswahl reichten, interagierten nicht mit dem Effekt der Ähnlichkeit. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass der Ähnlichkeitseffekt nicht stark von einer bestimmten diagnostischen Strategie abhängt.
Brooks et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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