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Zusammenfassung Seit Jahrzehnten identifiziert die globale Kohlenstoffbilanz einen „fehlenden“ oder „residualen“ terrestrischen Kohlenstoffspeicher; d.h. das Kohlendioxid (CO2), das durch anthropogene Aktivitäten freigesetzt wird, stimmt nicht mit den in der Atmosphäre und im Ozean beobachteten Veränderungen überein. Wir haben einen potenziell großen Kohlenstoffspeicher an einem der unwahrscheinlichsten Orte der Erde entdeckt: bewässertem salzhaltigem/alkalischem Trockengebiet. Bei der Bewirtschaftung und Bewässerung arider/salzhaltiger Flächen in ariden Zonen werden Salze nach unten ausgewaschen. Gleichzeitig wird gelöstes anorganisches Kohlenstoff in die riesigen salzhaltigen Aquiferen unter den weiten Wüsten gespült, wodurch ein großer Kohlenstoffspeicher oder -pool entsteht. Diese Entdeckung weist auf einen direkten, schnellen Zusammenhang zwischen den biologischen und geochemischen Kohlenstoffkreisläufen in ariden Gebieten hin, die das allgemeine räumliche Muster des globalen Kohlenstoffhaushalts verändern könnte.
Li et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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