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Die Erreichung eines interoperablen Gesundheitssystems bleibt eine der höchsten politischen Prioritäten der USA. Trotz erheblicher Bemühungen, die Interoperabilität zu fördern, deuteten die ersten nationalen Daten von 2014 darauf hin, dass das Engagement der Krankenhäuser niedrig war. Mit den jetzt verfügbaren Daten von 2015 untersuchten wir die ersten nationalen Trends im Engagement in vier Bereichen der Interoperabilität: Finden, Senden, Empfangen und Integrieren elektronischer Patientendaten von externen Anbietern. Wir fanden geringe Fortschritte, mit 29,7 Prozent der Krankenhäuser, die 2015 in allen vier Bereichen engagiert waren, verglichen mit 24,5 Prozent im Jahr 2014. Die beiden Bereiche mit den größten Fortschritten waren das Senden (mit einem Anstieg von 8,1 Prozentpunkten) und das Empfangen (ein Anstieg von 8,4 Prozentpunkten) von Informationen, während es keine Änderungen im Integrieren der Systeme gab. Die Nutzung von Daten von externen Anbietern zur Patientenversorgung durch Krankenhäuser war niedrig, wobei nur 18,7 Prozent der Krankenhäuser berichteten, dass sie diese Daten "oft" nutzten. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Fortschritt der Krankenhäuser in Richtung Interoperabilität langsam ist und dass der Fortschritt sich auf den Austausch von Informationen zwischen Krankenhäusern konzentriert, nicht darauf, die Nutzbarkeit von Informationen in klinischen Entscheidungen sicherzustellen.
Holmgren et al. (Sun) untersuchten diese Frage.