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Immune-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) sind eine effektive Therapie gegen verschiedene Krebserkrankungen; jedoch können sie immunvermittelte unerwünschte Ereignisse (irAEs) als Nebenwirkung hervorrufen. Myokarditis ist ein seltenes, aber tödliches irAE, das nach ICI-Behandlungen auftritt. Derzeit ist der Mechanismus der ICI-assoziierten Myokarditis unklar. Hier zeigen wir die Entwicklung von Myokarditis in A/J-Mäusen, die allein durch die Verabreichung von anti-PD-1 monoklonalen Antikörpern (mAb) ohne Tumorzellinokulation, Immunisierung oder Virusinfektion induziert wurde. Mäuse mit Myokarditis weisen eine erhöhte kardiale Infiltration, erhöhte kardiale Troponinwerte und Arrhythmien auf. Die Behandlung mit anti-PD-1 mAb verursacht auch irAEs in anderen Organen. Autoimmune T-Zellen, die Herzmyosin erkennen, sind in Mäusen mit Myokarditis aktiviert und erhöht. Bemerkenswerterweise sind herzmyosin-spezifische T-Zellen in naiven Mäusen vorhanden, die einen Phänotyp von antigen-erfahrenen T-Zellen zeigen. Insgesamt etablieren wir ein klinisch relevantes Mausmodell für ICI-assoziierte Myokarditis und finden einen Beitrag von herzmyosin-spezifischen T-Zellen zur Entwicklung und Pathogenese der ICI-assoziierten Myokarditis.
Won et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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