Abstract Die Effekte chinesischer Konkurrenz auf Unternehmen werden zunehmend diskutiert. EU-weite Studien zeigen eine Umkehr von zunächst produktivitätsbeschleunigenden zu wachstumshemmenden Effekten. Die für Österreich vorliegende Evidenz zeigt bisher nur geringe Effekte. Ergebnisse einer 2025 durchgeführten Befragung von Industrieunternehmen liefern jedoch Hinweise auf einen verstärkten China-Schock in Österreich. Steigende Importkonkurrenz erhöht die Wahrscheinlichkeit von Standortverlagerungen und Beschäftigungsabbau in Österreich. Unternehmen begegnen chinesischer Konkurrenz mit zunehmend offensiveren Marktstrategien. Die Wirtschaftspolitik sollte diese Entwicklung durch Standortpolitik unterstützen, wobei handelspolitische Instrumente die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit flankieren können.*
Gruber-Német et al. (Fri,) studied this question.