Dieser Artikel untersucht die konzeptionellen Ansätze, Kriterien und methodologischen Rahmenbedingungen zur Definition und Messung von Armut als komplexes sozioökonomisches Phänomen. Ziel der Studie ist es, die wirtschaftliche Essenz der vielfältigen Methoden zur Bewertung von Armut – einschließlich normativer, relativer, struktureller Ausgaben-, Ressourcen-, systemischer und subjektiver Kriterien – zu offenbaren und ihre praktische Anwendung durch empirische Daten aus Haushaltsumfragen zu analysieren. Die Studie nutzt Methoden der systemischen Analyse, der vergleichenden wirtschaftlichen Analyse und der statistischen Gruppierung. Als Ergebnis der Forschung werden basierend auf internationalen Praktiken (den USA und den Ländern der Europäischen Union) die Indikatoren für Armutsgrenzen und Lebensminimums identifiziert und eine vergleichende Bewertung ihrer Merkmale durchgeführt. Darüber hinaus werden die spezifischen strukturellen Dynamiken der verhärteten und intergenerationalen Armut in einer Übergangswirtschaft sowie empirische Ergebnisse zu Haushaltsdemografien und Konsumverhalten analysiert. Der Artikel schließt mit der Entwicklung von wissenschaftlichen und praktischen Vorschlägen zur Verbesserung der Mechanismen der sozialen Hilfe, zur Schaffung von garantierten Mindest-Einkommensrahmen und zur Optimierung zielgerichteter sozialer Dienstleistungen unter modernen wirtschaftlichen Entwicklungen.
Juraev et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.