Gβγ-Dimere sind die grundlegenden Bestandteile der GPCR-Signalkaskade (G-Protein-gekoppelte Rezeptoren), die aus sich ausfolgenden Untereinheiten zusammensetzen: Alpha-, Beta- und Gamma. Diese Dimere sind die Hauptbestandteile der Signalkaskade von GPCRs sowohl an intrazelluläre als auch an membrangebundene Effektoren. Die Aufgabe des GNB1-Gens besteht in der Kodierung der Beta-1-Untereinheit des G-Proteins, welche essenziell für die Stabilität des Gαβγ1-Komplexes ist. Punktmutationen im GNB1-Gen führen zur sogenannten GNB1-Enzephalopathie (kurz GNB1-E), einer seltenen genetischen Erkrankung, die folgende Symptome auslösen kann: -Verlust motorischer Fähigkeiten -Kognitive Beeinträchtigungen -Epileptische Anfälle -Sensorische Defizite In dieser Arbeit wurde die Punktmutation G64V untersucht, welche die Funktionalität des Gβ1γ-Dimers beeinträchtigt und damit die G-Protein-Signalwege stört. Um die Auswirkungen und Konsequenzen dieser Punktmutation im Detail zu untersuchen, wurden computergestützte molekulardynamische (MD) Simulationen genutzt.
Anna Xhuvani (Tue,) studied this question.