In dieser Masterarbeit verwende ich die Sprechakttheorie von Austin und Searle, um Fragen zu untersuchen, inwieweit magische Sprechakte des Mittelalters und der frühen Neuzeit in England anderen sozialen und sprachlichen Akten ähneln, die soziale Realitäten verändern. Die Stellung der Magie in der Gesellschaft wird unter den Gesichtspunkten Autorität, Geschlecht und Klasse hinterfragt, um herauszufinden, auf welcher Grundlage magische Sprache ihre Autorität erlangt. Es werden erhaltene Beispiele für Hexerei aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit analysiert und untersucht, ebenso wie Beispiele für Magie in Theaterstücken und Gedichten, beispielsweise in Shakespeares Macbeth, Chaucers Wife of Bath's Tale und Sir Gawain and the Green Knight von Pearl Poet. Letztendlich argumentiere ich, dass magische Sprache tatsächlich eine Form des Sprechakts ist und auch als solche betrachtet werden sollte.
Regina Benjamin Bailey (Wed,) studied this question.
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