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Abstract Mehrstufige Blechumformprozesse in Folgeverbundwerkzeugen sind durch hohe Dynamik und komplexe Kinematiken geprägt, was die stufenspezifische Erfassung von Prozesskräften erschwert. Zur Analyse verschiedener Messstrategien wird ein sensorisch ausgestattetes Werkzeug eingesetzt, das sowohl direkte Kraftmessringe im Kraftfluss als auch indirekte Querdehnungssensoren im Nebenkraftfluss integriert. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in Signalform, Reproduzierbarkeit und Interpretierbarkeit. Als Hauptursache begrenzter Signalqualität indirekter Systeme wird die fehlende physikalische Bindung an reale Umformkräfte identifiziert. Durch die Kombination beider Messprinzipien kann nicht nur die Datentiefe erhöht, sondern auch die Nutzbarkeit indirekter Signale für datengetriebene Modellierungs- und Regelungskonzepte verbessert werden. Dies eröffnet neue Potenziale für den gezielten Einsatz hybrider Sensorik in adaptiven Überwachungssystemen.
Moske et al. (Mon,) studied this question.
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