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February 11, 2026Kompass Dermatologie0 citationsOpen Access

Paraneoplastische leukozytoklastische Vaskulitis, die ein Ulcus cruris imitiert, als seltene Erstmanifestation eines schwelenden Myeloms vom Typ IgG kappa

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CBChristina BrummerKUKirsten UtpatelSGSebastian Geis

Key Points

  • To report a rare case of leukozytoklastische vaskulitis as the initial manifestation of an IgG kappa myeloma.
  • Case report of a 58-year-old woman
  • Diagnosed with leukozytoklastische vaskulitis and chronic ulcer
  • Administered chemoimmunotherapy with Daratumumab, Bortezomib, Lenalidomid, and Dexamethason
  • Underwent high-dose chemotherapy with Melphalan followed by autologous stem cell transplantation
  • Skin lesion healed alongside reduction in paraprotein levels
  • No need for surgical intervention due to healing
  • Successful treatment of myeloma with chemotherapy
  • Systemic therapy induced complete remission of ulcerative skin lesion

Abstract

Die leukozytoklastische Vaskulitis (LCV) wurde als seltenes paraneoplastisches Syndrom im Zusammenhang mit verschiedenen hämatologischen Erkrankungen, darunter indolente Lymphome wie die Waldenström-Makroglobulinämie, beschrieben. Allerdings sind nur sehr wenige Fälle von LCV im Zusammenhang mit Plasmazellerkrankungen bekannt. Wir präsentieren den Fall einer 58-jährigen Frau, die aufgrund einer LCV eine schnell fortschreitende, ulzerativ-nekrotische Hautläsion am linken Unterschenkel entwickelte. Die Läsion wurde zunächst als chronische Ulkuswunde (Ulcus cruris) vermutet, stellte sich jedoch als eine atypische Manifestation einer LCV heraus, die das einzige klinische Anzeichen eines schwelenden multiplen Myeloms vom Typ IgG kappa darstellte. Nach einer standardmäßigen Induktions-Chemoimmuntherapie mit Daratumumab, Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason wurde die Patientin einer hochdosierten Chemotherapie mit Melphalan unterzogen, gefolgt von einer autologen Stammzelltransplantation zur Konsolidierung. Trotz einer bakteriellen Hautsuperinfektion konnte die Myelombehandlung ohne größere Komplikationen erfolgreich abgeschlossen werden. Parallel zur Senkung der Paraproteinspiegel heilte die Hautläsion, sodass kein plastisch-chirurgischer Eingriff erforderlich war. Ein LCV-ähnliches Ulcus cruris kann eine seltene und atypische Erstmanifestation einer Plasmazellneoplasie darstellen. In diesem Fallbericht erwies sich die systemische Myelombehandlung als wirksam, um eine vollständige Remission der fortgeschrittenen ulzeronekrotischen Hautschädigung zu induzieren. Dieser Fall erweitert das Spektrum der berichteten monoklonalen Gammopathien mit kutaner Signifikanz.

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Cite This Study

Brummer et al. (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/698c1ca1267fb587c655f28dhttps://doi.org/10.1159/000550407
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