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April 19, 2026Praktische Theologie0 citations

Religiöser Wandel in der Abfolge von Generationen

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CGChristel Gärtner

Key Points

  • Der Beitrag untersucht, wie der religiöse Wandel durch Generationen in Deutschland unterschiedlich verläuft.
  • Familieninterviews zur Erfassung von religiösen Praktiken und Einstellungen
  • Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland
  • Analyse der religiösen Sozialisation über drei Generationen
  • In Ostdeutschland bricht die Religion bereits in der ersten Generation ab.
  • Die zweite Generation in Ostdeutschland ist mehrheitlich nicht religiös sozialisiert.
  • In Westdeutschland erfolgt der religiöse Wandel später und langsamer, mit stärkeren religiösen Praktiken in der ersten Generation.

Abstract

Überblick Dieser Beitrag stellt auf der Basis von Familieninterviews den religiösen Wandel in einer zunehmend sich säkularisierenden Gesellschaft als Abfolge von Generationen dar. Aufgrund der unterschiedlichen Religionskulturen in West- und Ostdeutschland, die jeweils einen eigenen Einfluss auf die religiöse Sozialisation ausüben, verläuft der religiöse Wandel unterschiedlich. Während wir in Ostdeutschland bereits einen scharfen Abbruch von Religion in der ersten Generation beobachten und die zweite mehrheitlich nicht mehr religiös sozialisiert wird, setzt dieser Prozess in Westdeutschland später ein, verläuft allmählich und kontinuierlich. Für die erste Generation ist es noch selbstverständlich, ihre Kinder taufen zu lassen und religiös zu erziehen. Die zweite Generation muss sich hingegen bewusst für oder gegen eine religiöse Sozialisation der dritten Generation entscheiden.

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Cite This Study

Christel Gärtner (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/69e473bd010ef96374d8f734https://doi.org/10.1515/prth-2026-2003
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