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June 15, 2026Language Learning in Higher Education0 citations

Madrid-Hannover: EULiST-Projekt zur Förderung des autonomen Lernens im Rahmen des Lehrplans durch die Integration der Tandem-Methode

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FMFátima García ManriqueTKTilman KlingeVCVerónica Morgade Cuña

Key Points

  • Das Projekt zielt darauf ab, die Autonomie von Spanisch- und Deutschlernenden durch die Integration des Tandemprojekts zu fördern.
  • Integration eines Tandemprojekts in den Lehrplan
  • Empirische Analyse des Austauschs von 174 Studierenden
  • Vorstellung didaktischer Szenarien zur curricularen Einbindung von Tandem-Elementen.
  • Der Austausch fördert signifikant die interkulturelle kommunikative Kompetenz der Studierenden.
  • Die Integration von Tandem-Elementen zeigt Potenziale zur Erhöhung der Spracherwerbsautonomie.
  • Herausforderungen und Chancen werden im Kontext der institutionellen Rahmenbedingungen erörtert.

Abstract

Abstract In diesem Beitrag wird dargestellt, wie ein in den Lehrplan integriertes Tandemprojekt die Autonomie von Spanisch- und Deutschlernenden fördert. Zugleich wird aufgezeigt, dass es auch zur Entwicklung der interkulturellen kommunikativen Kompetenz der Studierenden beiträgt. Die theoretische Grundlage bildet dabei der sprachwissenschaftliche Ansatz von Byram (1997. Teaching and assessing intercultural communicative competence . Bristol: Multilingual Matters) zur interkulturellen kommunikativen Kommunikation und der von Bennett (1993. Towards ethnorelativism: A developmental model of intercultural sensitivity. In Michael R. Paige (ed.), Education for the intercultural experience , 21–71. Yarmouth, ME: Nicholas Brealey Publishing) zur interkulturellen Sensibilität. Den institutionellen Rahmen für das Projekt bietet die transnationale Hochschulallianz EULiST. In diesem Kontext ist diese Studie verortet, die auf der empirischen Analyse des Austauschs von 174 Studierenden basiert, die an einem bilateralen Tandemprojekt teilnehmen. Das Projekt wird seit November 2022 zwischen dem LLC – Leibniz Language Centre der LUH – Leibniz Universität Hannover (DE) und dem CUI – Centro Universitario de Idiomas der URJC – Universidad Rey Juan Carlos de Madrid (ES) durchgeführt. Der Beitrag stellt zudem didaktische Szenarien vor, in denen asynchrone Tandem-Elemente gezielt und curricular verankert in Präsenzveranstaltungen integriert werden. Ziel ist es, die Anforderungen zu reflektieren, die sich aus der Öffnung des Unterrichtsraums und der ungefilterten Begegnung mit muttersprachlichen Sprach- und Kultur-Realitäten (L1, C1) in den Fremdsprachenerwerb (L2, C2) ergeben. Die Darstellung dieses Projekts verdeutlicht die grundsätzlichen Potenziale und Herausforderungen, die sich im Hinblick auf die Förderung der Spracherwerbsautonomie von Lernenden und Lehrenden ergeben. Zugleich wird herausgearbeitet, inwiefern diese Aspekte innerhalb des gegebenen institutionellen Rahmens zum Tragen kommen. Darüber hinaus eröffnen die Ergebnisse der Analyse grundlegende Überlegungen zur systematischen Integration von Tandem-Elementen in Lehrplänen. Dabei steht im Fokus, die Elemente als festen Bestandteil des Spracherwerbs, der Selbstbewertung und der interkulturellen kommunikativen Kompetenzen zu verankern.

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Cite This Study

Manrique et al. (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/6a2f9718a1cfeec4908283d1https://doi.org/10.1515/cercles-2025-0077
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