Im Kontext des Leistungssports ist der Begriff „Gesundheit“ gleichbedeutend mit maximaler körperlicher Leistung. Vom Beginn ihrer sportlichen Karriere an werden Spitzensportler darauf trainiert, die Leistung über die Gesundheit zu priorisieren, um erfolgreich zu sein. Um die höchsten Ziele und wettbewerbsfähigen Ziele zu erreichen, können sie oft nicht vermeiden, Situationen auszusetzen, die ihre Gesundheit gefährden könnten. Eine Karriere im Leistungssport bedeutet, dass Spitzensportler extrem gesundheitliche Risiken eingehen müssen und gleichzeitig ihre Gesundheit schützen müssen, um kontinuierlich Höchstleistungen zu erbringen. Laut Fletcher und Hanton sieht sich die psychologische Forschung einer besonderen Herausforderung gegenüber, da Spitzensportler sowohl während als auch nach ihrer sportlichen Karriere zahlreichen Stressoren ausgesetzt sind. Die Untersuchung der relevanten stressbezogenen Faktoren (Beziehungen, Wettbewerbsdruck, Niederlagen, Verletzungen usw.) zeigt einen wachsenden Fundus an Belegen, die darauf hindeuten, dass diese Faktoren für psychische Gesundheitsprobleme in der Zielpopulation verantwortlich sein könnten. Da diese Herausforderungen multidimensionaler Natur sind, ist ein umfassendes Verständnis der Komplexität dieses Themas erforderlich. Um ein Verständnis für Stressoren und Ressourcen im Leistungssport zu gewinnen, führte der Autor eine narrative Mini-Übersicht über 3 Datenbanken durch, die bis 2023 veröffentlichte Studien abdeckten.
Barbara Nuetzel (Wed,) hat diese Frage untersucht.
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