Die geschlechtsneutrale Impfung (GNV) gegen Humane Papillomviren (HPV) könnte dazu beitragen, die Übertragung und Inzidenz von HPV-assoziierten Erkrankungen zu verringern. Allerdings haben etwa 40 Länder HPV-GNV-Impfpläne implementiert. Wir haben die Kosten-Nutzen-Modelle von HPV GNV von Januar 2008 bis Mai 2024 systematisch evaluiert, indem wir MEDLINE, Embase und Cochrane genutzt haben, um zentrale Treiber der Kosten-Nutzen-Ergebnisse zu identifizieren. Fünfundfünfzig Publikationen wurden einbezogen, hauptsächlich aus einkommensstarken Ländern. Die Impfstoffabdeckung, der Preis, die Schutzdauer und die Diskontierungssätze beeinflussten die Kosteneffizienz, wobei niedrigere Preise und Schutz vor HPV-assoziierten Erkrankungen zu kostenwirksamen Ergebnissen führten. Die Ergebnisse in Modellen, die Erwachsene (≥18 Jahre) einbezogen, waren gemischt und hingen vom Preis, der Einbeziehung nicht-zervikaler HPV-assoziierter Erkrankungen und den betrachteten Altersgruppen ab. Wir schließen daraus, dass HPV GNV eine kosteneffiziente Strategie zur Prävention von HPV-assoziierten Erkrankungen sein kann. Allerdings ist die Kosteneffizienz stark von der Impfstoffabdeckung, dem Preis und der Einbeziehung nicht-zervikaler HPV-assoziierter Erkrankungen in Modellen abhängig. Weitere wirtschaftliche Bewertungen von HPV GNV in einkommensschwachen und einkommensmittelständigen Ländern werden empfohlen.
Felsher et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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