Die Integration von Genome Editing-Technologien, insbesondere CRISPR/Cas-Systemen, hat die Seidenproduktion revolutioniert, indem sie präzise und effiziente genetische Veränderungen sowohl bei Bombyx mori als auch bei Morus spp. ermöglicht. Traditionelle Züchtungsmethoden haben eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung von Seidenspinner und Maulbeerbaum gespielt, obwohl sie in Bezug auf Zeit, Präzision und phänotypische Abhängigkeit eingeschränkt sind. Neueste Fortschritte im Genome Editing ermöglichen gezielte Manipulationen zur Verbesserung der Seidengüte, Krankheitsresistenz, Stressresistenz und Biomasseproduktion. Diese Studie untersucht die Entwicklung und den Einsatz wichtiger Genome Editing-Tools wie ZFNs, TALENs und CRISPR/Cas-Varianten und konzentriert sich auf ihre transformative Wirkung bei der Schaffung von Seidenspinnerstämmen und der Verbesserung von Maulbeermerkmalen. Sie untersucht auch die Verwendung verschiedener Omics-Plattformen (Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik), um präzise Bearbeitungen voranzutreiben und das funktionale Wissen zu erweitern. Darüber hinaus werden die technologischen Herausforderungen, regulatorischen Rahmenbedingungen, ethischen Fragen und Biosicherheitsprobleme untersucht, die mit der Verwendung veränderter Organismen in der Seidenproduktion verbunden sind. Ausblickend bieten Entwicklungen wie Multiplex-Bearbeitung, DNA-freies Editing und Epigenom-Manipulation spannende Möglichkeiten zur Entwicklung eines robusten, nachhaltigen und kommerziell tragfähigen Seidenproduktionssektors.
Moulidharshan et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.