Dieser Artikel konzentriert sich auf einen sehr spezifischen Gewölbetyp, der in Valencia zu finden ist, anhand eines besonderen Beispiels: dem Gewölbe des Zugangsraums des Más-Palastes in Valencia. Diese Gewölbevariante spiegelt zwei sehr spezifische Merkmale wider, die für die valencianischen Baupraktiken typisch sind. Zum einen handelt es sich um ein sternförmiges Gewölbe, das heißt, es ist ein Gewölbe, das ähnlich wie die rippengegliederte Gewölbe der späten Gotik konzipiert ist, jedoch ohne Rippen. Zum anderen ist es ein aus Ziegeln konstruiertes Gewölbe, das in einer unterteilten Weise ausgeführt ist. Das bedeutet, es ist ein sehr dünnes Gewölbe, das keine tragende Funktion hat, sondern eher dazu dient, eine abgehängte Decke oder einen Schutz für den darüberliegenden Holzboden zu schaffen. Das analysierte Gewölbe ist kein einzigartiger oder einzelner Fall, da es viele andere gibt, die noch erhalten sind. Es handelt sich um einen architektonischen Typ, der aufgrund seiner formalen, konstruktiven und wirtschaftlichen Merkmale eine gewisse Verbreitung genoss und als solcher studiert werden sollte. Der Artikel bietet einen historischen Ansatz zu den formalen und konstruktiven Merkmalen dieses Typs und bestimmt anhand des Beispiels des Palacio Más, soweit möglich, die Bedeutung dieser Baumethode, da sie in bisherigen Studien nicht unabhängig behandelt wurde. Mit anderen Worten, dieser Gewölbetyp wurde immer als ein (teilweise sekundäres) Produkt der Ära der steinernen Kreuzgewölbe dargestellt. Allerdings verdienen sternförmige Ziegelgewölbe besondere Beachtung, aufgrund ihrer größeren Verbreitung im Vergleich zu den vorherigen und ihrer funktionelleren und pragmatischeren Merkmale, entsprechend den Bedürfnissen ihrer Zeit. Der Artikel stützt sich seinerseits auf eine Laserscanner-Vermessung des Gewölbes des Palacio Más, um so weit wie möglich die Menge an formalen und konstruktiven Parametern zu bestimmen, die es regeln.
Gil et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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