Dieser Artikel untersucht die artikuläre Morphogenese als einen grundlegenden Prozess, der durch das "Ich Handeln" im Rahmen der Integrierten Theorie des Prognostischen Geistes erzeugt wird. Ausgehend von der Prämisse, dass sich das Nervensystem entwickelt hat, um motorischen Anforderungen gerecht zu werden, schlagen wir vor, dass Artikulation in ihrem weitesten Sinne (von der körperlichen Bewegung bis zur Phonoartikulation) das primäre Gebiet ist, in dem grundlegende kognitive Prinzipien manifestiert werden: das Ganzheitliche Selbst (SO) und das Quanten-Selbst (SQ). Das "Ich Handeln" orchestriert die artikuläre Morphogenese, indem es das Dominanz/Sub-Dominanz-Prinzip anwendet, das SO in der einheitlichen „Ganzes/Teile“-Synthese leitet und das SQ bei der Verwaltung der „Teil-Teil“-Interaktionen und der sequenziellen Positionierung. Zahlreiche konkrete Beispiele werden auf verschiedenen Ebenen der artikulären Morphogenese bereitgestellt, von der feinen Artikulation der Finger bis zum komplexen Gang und zu den spezifischen Prozessen der Phonoartikulation (phonologische Merkmale, Laute, Silben und Wörter). Wir werden die entscheidende Rolle des Antizipations-/Verifikationszyklus des prognostischen Geistes diskutieren, mit seinen Top-Down- und Bottom-Up-Strömen, die die artikuläre Morphogenese formen und verfeinern, wobei alpha Motoneuronen, gamma Motoneuronen und neuromuskuläre Spindeln als zentrale Akteure hervorgehoben werden. Wir werden zu dem Schluss kommen, dass die menschliche Phonoartikulation eine entwickelte und spezialisierte Erweiterung der allgemeinen artikulären Morphogenese darstellt, die die Fähigkeiten des abstrakten Denkens vorausahnt.
Leonardi Salvatore (Tue,) untersuchte diese Frage.
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