Die Besorgnis über das Design sozialer Medien wächst weiterhin: Endloses Scrollen, personalisierte Algorithmen und süchtig machende Funktionen konkurrieren immer mehr um die Aufmerksamkeit der Nutzer und erhöhen das Risiko von Schäden. Als Reaktion darauf werden sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene neue Vorschriften vorgeschlagen. Dieser Artikel untersucht, wie US-amerikanische Gesetzgeber – die zu den Ersten gehören, die Maßnahmen ergreifen – versucht haben, die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Kindern zu regulieren, basierend auf dem Beratungsbericht des US-amerikanischen Surgeon General von 2023 zu sozialen Medien und psychischer Gesundheit von Jugendlichen. Um diese Überprüfung durchzuführen, wurden Gesetzestexte aus 37 Staaten ausgewählt, gesammelt und überprüft. Anschließend werden die vorgeschlagenen Maßnahmen unter der Theorie der Placeboregelungen bewertet, um die potenziellen Diskrepanzen zwischen ihrem erklärten Einfluss, ihren Konsequenzen und der Absicht der Gesetzgeber hinter ihrer Einführung weiter zu beurteilen. Es wird festgestellt, dass einige Maßnahmen gut recherchiert sind, während andere hauptsächlich auf ihrem emotionalen Inhalt basieren. Diese Analyse hofft, das theoretische Verständnis dieser Regulierungsbemühungen zu erhöhen und als Wissensbasis für andere Gerichtsbarkeiten zu dienen.
Krystyna Mokrzycka (Mon,) untersuchte diese Frage.