Die genaue Vorhersage der wässrigen Löslichkeit organischer Moleküle ist von großer Bedeutung in verschiedenen Bereichen, vom Design und der Herstellung von Energiematerialien bis hin zur Bewertung der Umweltwirkungen potenzieller Schadstoffe. Besonders wichtig ist sie für die pharmazeutische Industrie, in der Probleme mit niedriger wässriger Löslichkeit häufig die Entwicklung neuer Medikamente behindern. Experimentelle Messungen der Löslichkeit werden umfangreich genutzt, sind jedoch oft zeitaufwendig, ressourcenintensiv und nur auf bereits synthetisierte Moleküle anwendbar. Daher besteht ein Bedarf an der Entwicklung rechnergestützter Ansätze zur Vorhersage der Löslichkeit. In den letzten Jahren gab es erhebliche Fortschritte bei physikbasierten Methoden, bei denen verschiedene Techniken in der Lage sind, genaue Vorhersagen der Löslichkeit zu liefern und eine Fülle von thermodynamischen Daten zur strukturellen Optimierung bereitzustellen. Hier bieten wir dem Leser ein umfassendes Verständnis des theoretischen Hintergrunds und der praktischen Anwendungen dieser physikbasierten Methoden zur Vorhersage der Löslichkeit. Dazu gehören Diskussionen über die verschiedenen Vor- und Nachteile jedes Ansatzes sowie Hinweise auf Bereiche fortlaufender Forschung. Experimentelle und datengestützte Methoden zur Bewertung der Löslichkeit werden ebenfalls erörtert, um Kontext zu bieten.
Fowles et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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