Obwohl lineare Peptide vorteilhafte physikochemische Eigenschaften und Biokompatibilität für antifouling Biosensorsysteme aufweisen, macht die intrinsische strukturelle Flexibilität natürlicher linearer Peptide sie anfällig für enzymatische Zersetzung, was ihre langfristige praktische Anwendung beeinträchtigt. Um diese Einschränkungen zu überwinden, wurden zyklische Peptid-Nanotubes (CPNTs) durch eine Selbstmontagestrategie zyklischer Peptide hergestellt, die außergewöhnliche enzymatische Stabilität aufgrund ihrer intramolekularen Wasserstoffbrücken und der starren röhrenförmigen Struktur verleihen. Darüber hinaus bildeten die dicht angeordneten hydrophilen Reste auf der Oberfläche der Nanotubes (wie Serin, Histidin und Glutaminsäure) eine dynamische Hydratationsschicht, indem sie Wasserstoffbrücken mit freien Wassermolekülen bildeten, was eine 2,7-fache Verbesserung der antifouling Leistung im Vergleich zu linearen Peptiden (L-pep) erreichte. Gleichzeitig wiesen auf MXene unterstützte Ruthenium-Nanopartikel (Rh-Ti3C2TX) duale Aktivitäten auf, um eine einstufige Kaskadenreaktion in Gegenwart von Glukose zu induzieren, die die traditionellen mehrstufigen Prozesse in katalytischer Effizienz übertraf. Durch die Integration der überlegenen antifouling Eigenschaften von CPNTs mit der selbstversorgten H2O2 Kaskaden-katalytischen Signalverstärkung des Rh-Ti3C2TX Nanozyms erreichte der gebaute antifouling Aptasensor eine empfindliche und präzise Erkennung von Krebsantigen 125 (CA125) im menschlichen Serum, mit einer niedrigen Nachweisgrenze von 0,005 U·mL-1. Diese Arbeit bietet nicht nur Einblicke in die Entwicklung von antifouling Materialien, sondern zeigt auch klinisches Potenzial für die Erkennung von Ovarialkrebsmarkern im menschlichen Serum.
Gu et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.