Diese Studie untersucht die Wirksamkeit des projektbasierten Lernens (PBL) zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz und zur Förderung autonomen Lernens bei Englischlernenden als Zweitsprache (ESL) in Kasachstan. Trotz seiner zentralen Bedeutung im ESL-Unterricht bleibt die Entwicklung kommunikativer Kompetenz eine Herausforderung, insbesondere in Kontexten mit begrenzter Lernendenautonomie. Zur Bewältigung dieses Problems integriert die Forschung PBL in selbstständige Lernpraktiken an fünf kasachischen Universitäten. Es wurde ein Mixed-Methods-Ansatz verwendet, der Literaturübersicht, institutionenübergreifende Fallstudien und empirische Daten von ESL-Schülern auf dem Vor-Mittelstufen-Niveau kombiniert. Die Studie konzentrierte sich darauf, Verbesserungen im Sprechen, Hörverstehen und im selbstgesteuerten Lernverhalten infolge einer nachhaltigen PBL-Implementierung zu evaluieren. Die Ergebnisse zeigen, dass PBL zu einer deutlichen Verbesserung der praktischen Kommunikationsfähigkeiten führte, insbesondere in mündlicher Flüssigkeit und aktivem Zuhören, und zugleich effektive unabhängige Lernstrategien förderte. Herausforderungen wie inkonsistente Lernendenmotivation und unterschiedliche Lehrerbereitschaft wurden jedoch beobachtet. Die Befunde unterstreichen das transformative Potenzial von PBL bei der Förderung einer lernerzentrierten und realitätsnahen Auseinandersetzung im ESL-Umfeld. Diese Forschung liefert einen praxisorientierten Rahmen für die Integration von PBL in ESL-Lehrpläne und bietet Erkenntnisse für Lehrkräfte, Curriculum-Designer und politische Entscheidungsträger, die Sprachunterricht innovativ gestalten und verbessern möchten.
Zhumay et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.