Zweck: Identifizierung von intraoperativen und postoperativen Risikofaktoren für die Bildung von Makulaloch (MH) nach vorhergehender Pars-Plana-Vitrektomie (PPV) zur Reparatur einer rhegmatogenen Netzhautablösung (RRD). Methoden: Diese retrospektive Fall-Kontroll-Studie verglich Augen, die nach PPV für RRD MH entwickelten (Fälle), und solche, die PPV für RRD ohne Bildung von MH durchliefen (Kontrollen). Fälle wurden mit Kontrollen anhand von Propensity Scores basierend auf demografischen, präoperativen und RRD-Charakteristika abgeglichen. Ergebnisse: Die Studie umfasste 44 Fallaugen und 44 Kontrollaugen. Die mediane Zeit bis zur MH-Bildung betrug 6,3 Monate. Die Reparatur des MH war in 95,1 % der Augen erfolgreich, mit signifikanten Verbesserungen der Sehschärfe (von 1,05 logMAR auf 0,84 logMAR; P = .001). Die Verwendung von Perfluorkohlenstoffen war zum Zeitpunkt der RRD-Reparatur in Augen, die MH entwickelten, höher (16 % vs. 0 %; P = .012). Die Bildung einer epiretinalen Membran (ERM) nach PPV vor MH war in der Fallgruppe höher (61 % vs. 43 %; P = .057), ebenso die Bildung von zystoidem Makulaödem (CME) nach PPV vor MH (75,9 % vs. 9,1 %; P < 0,001). Fazit: Diese Fall-Kontroll-Studie ergab, dass Augen, die post-PPV CME entwickeln, das höchste Risiko für die Bildung von MH nach der Operation für RRD aufweisen. Die Entwicklung von MH nach PPV für RRD tritt am häufigsten mehrere Monate nach der Operation auf. Die Minderung der Bildung von ERM und die Behandlung von postoperativem CME sind wichtig für die langfristige Sehprognose nach der RRD-Reparatur.
Xie et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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