Diese Studie ist eine Autoethnografie, die die Bedeutung der Erfahrung eines novice Forschers untersucht, der durch Lernprozesse in einem Doktoratsprogramm zum qualitativen Forscher wird. Um den Prozess des Werdens eines qualitativen Forschers zu untersuchen, habe ich als Forscher und Teilnehmer reflektierende Journale analysiert, die von Januar bis Dezember 2024 während der Teilnahme an Graduiertenkursen, akademischen Konferenzen und kollaborativer Forschung geschrieben wurden. Die Forschungsergebnisse wurden mit Hilfe des „Drei-Phasen-Analytischen Rahmens für die berufliche Entwicklung novice Forscher“ abgeleitet. Der Prozess des Wachsens zu einem qualitativen Forscher wurde in drei Etappen kategorisiert, die Titel tragen: „Netzwerkabhängigkeit: Der Tauziehen zwischen sozialem Sein und Forscher“, „Netzwerkverhandlung: Wachsen wie eine Rebe, die von einem starken Spalier unterstützt wird“ und „Netzwerkerweiterung: Wachstumsschmerzen der Zusammenarbeit trotz Unterschiede“. Durch diese Lernerfahrungen wuchs ich von einem passiven Beobachter zu einem aktiven Teilnehmer und entdeckte meine aufkommende Identität als qualitativer Forscher. Ich erkannte auch, dass interkulturelle Netzwerkbeziehungen innerhalb der akademischen Gemeinschaft – einschließlich Beratern, Professoren, Kollegen und Junioren/Seniors – entscheidend für die Entwicklung als qualitativer Forscher sind. Darüber hinaus fand ich, dass kollaborative Forschung nicht nur individuelles Wachstum fördert, sondern auch eine treibende Kraft für die fortlaufende Entwicklung der akademischen Gemeinschaft darstellt. Wiederholte Reflexionshandlungen während des Forschungsprozesses erwiesen sich als praktische Fähigkeit, die novice Forscher in qualitative Forscher transformiert. Diese Studie soll novice Forschern, die neu im Bereich der qualitativen Forschung sind, durch Beispiele von Lernerfahrungen und Selbstreflexion helfen und so ihr Verständnis für qualitative Forschung vertiefen.
Chu et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.