Das Künstler-Wiederverkaufsrecht (ARR) zielt darauf ab, sicherzustellen, dass visuelle Künstler eine gerechte Entschädigung aus dem Wiederverkauf ihrer Kunstwerke auf Sekundärmärkten erhalten. Obwohl es in mehr als 100 Ländern weit verbreitet ist, hat Malaysia bisher eine ähnliche Politik nicht eingeführt, wodurch lokale Künstler von den wirtschaftlichen Vorteilen der steigenden Kunstwerkswerte im Laufe der Zeit ausgeschlossen bleiben. Dieser Artikel schlägt einen konzeptionellen Rahmen vor, um die Bereitschaft malaysischer visueller Künstler für die Umsetzung von ARR zu modellieren, der auf vier etablierten Theorien basiert: Situationsbewusstseinstheorie, Theorie des sozialen Kapitals, Praxis-Theorie und Institutionentheorie. Der Rahmen identifiziert drei wichtige Vorgänger - Erfahrungen mit ARR, Wahrnehmung von ARR und berufliches Engagement - als Prädiktoren für das Verständnis und die Prognose der Künstler hinsichtlich der Umsetzung von ARR. Er führt auch institutionelles Vertrauen als moderierenden Faktor ein. Als einer der ersten wissenschaftlichen Versuche, die Bereitschaft zur ARR-Politik in Malaysia zu strukturieren, bietet der Rahmen theoretische Tiefe und praktische Einblicke für Forscher, politisch Verantwortliche und kulturelle Institutionen. Die Studie hebt die Bedeutung künstlerzentrierter Perspektiven bei der Gestaltung gerechter Reformen des geistigen Eigentums innerhalb der kreativen Wirtschaft des Landes hervor. Schlüsselwörter: Künstler-Wiederverkaufsrecht (ARR); Politische Bereitschaft; Visuelle Künstler; Konzeptioneller Rahmen; Situationsbewusstseinstheorie; Theorie des sozialen Kapitals; Institutionelles Vertrauen; Geistiges Eigentum; Malaysia; Theorie der Praxis
Kahar et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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