Diese qualitative Studie untersucht die Auswirkungen von realen Industrieimmersionen auf die Einstellungen der Studierenden zur Mathematik und ihren akademischen Entscheidungen in Bezug auf das Fach. Sie ergründet, wie diese Erfahrungen, die auf den Prinzipien der operanten Konditionierung, Neuroplastizität, Verhaltensformung und Verhaltens-Umwelt-Interaktion basieren, positives Verhalten fördern und eine Grundlage für mathematikorientierte Karrierewege schaffen können. Die Verhaltensformung betont die schrittweise Verstärkung von Problemlösungsfähigkeiten, die Vertrauen und Durchhaltevermögen beim Umgang mit mathematischen Herausforderungen fördert. Gleichzeitig hebt die Verhaltens-Umwelt-Interaktion den Einfluss dynamischer Lernumgebungen auf das Engagement der Studierenden und deren Einstellungen zur Mathematik hervor und zeigt die Bedeutung unterstützender Rahmenbedingungen zur Förderung von Interesse und Motivation. Durch halbstrukturierte Interviews mit 25 Lehrkräften aus akademischen Einrichtungen auf den Philippinen untersucht die Studie die Rolle von Industrieimmersionen bei der Förderung praktischen Lernens, der Zusammenarbeit und der Kontextualisierung mathematischer Konzepte in realen Anwendungen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Integration von industriegetriebenen Projekten, der Nutzung von Umweltfaktoren und der Bereitstellung gerechten Zugangs zu diesen transformativen Erfahrungen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Industrieimmersionen effektiv die Kluft zwischen theoretischem Unterricht und praktischer Anwendung überbrücken können, was letztendlich die Wahrnehmung der Studierenden von Mathematik als wertvolles Werkzeug zur Lösung realer Probleme und zur Verfolgung erfüllender Karrieren prägt.
Calubag et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.