Dieses Papier stellt das Modell der Erb-basierten Bildung 5.0 als einen transformativen Ansatz zur Dekolonisierung der Hochschulbildung in Simbabwe und anderen postkolonialen Kontexten vor. Abgehend vom traditionellen Bildungsmodell 3.0, das westlich-zentriertes Wissen auf passive Studierende auferlegt, erkennt dieses Modell das kulturelle Erbe der Studierenden und ihr Engagement in der Gemeinschaft als wesentliche Quellen des Lernens und Unternehmertums an und wertschätzt diese. Basierend auf vorläufigen Daten einer Pilotstudie, die an fünf Universitäten in Simbabwe durchgeführt wurde, zeigt dieses Papier, wie das Modell der Erb-basierten Bildung 5.0 mit dekolonialen Philosophien übereinstimmt, indem es dominante westliche Epistemologien herausfordert und inklusive sowie kulturresponsive Lehrpraktiken fördert. Darüber hinaus hebt das Papier die zahlreichen Vorteile hervor, die sich aus der Implementierung des Modells der Erb-basierten Bildung 5.0 ergeben. Es betont die Entwicklung von kritischem Denken, Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten bei den Studierenden, die entscheidend sind, um die Komplexität der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Indem das Modell den Studierenden diese Fähigkeiten vermittelt, ermächtigt es sie, bedeutende Beiträge zu ihren Gesellschaften zu leisten. Das Papier erkennt jedoch die bestehenden Barrieren für die Skalierung des Modells der Erb-basierten Bildung 5.0 an, die hauptsächlich auf die verankerten kolonialen Strukturen zurückzuführen sind, und fordert einen nachhaltigen politischen Willen und das Engagement von Wissensbewahrern des Erbes, um dekoloniale Praktiken voranzutreiben und diese Barrieren zu überwinden.
Evelyn Chiyevo Garwe (Fri,) hat diese Frage untersucht.
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