Einleitung: Die Embolisation der mittleren Hirnarterie (MMA) wird zu einer wichtigen Behandlungsoption für chronisches subdurales Hämatom (CSDH), insbesondere für Patienten mit einem höheren Rückfallrisiko oder für die Operationen nicht in Frage kommen. Diese Technik ist im Vergleich zu traditionellen chirurgischen Methoden mit niedrigeren Komplikations- und Rückfallraten verbunden. Kontrastmittelinduzierte Neurotoxizität (CIN) ist eine seltene Komplikation endovaskulärer Verfahren, und ihre zugrunde liegenden Mechanismen sind nur wenig verstanden. Fallpräsentation: Eine 82-jährige Frau stellte sich mit einer zunehmenden Kopfschmerzbelastung in der Notaufnahme (ED) vor, zwei Monate nach einem Sturz. Ein nicht kontrastmittelverstärktes Computertomogramm (NCCT) zeigte ein subdurales Hämatom links gemischten Alters mit einer Größe von etwa 1,7 cm, das einen Masseneffekt auf die Sulci der linken Gehirnhälfte verursachte. Die Patientin wurde zur Beobachtung mit der Diagnose eines akuten auf chronischen subdurales Hämatom aufgenommen und zur Embolisation der linken mittleren Hirnarterie eingeplant. Der Eingriff war erfolgreich; jedoch entwickelte die Patientin eine neurologische Defizite eine Stunde nach dem Eingriff, mit einem Score von 16 auf der National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS). Dringendes NCCT, CT-Angiographie (CTA) des Kopfes und des Halses sowie Magnetresonanztomographie (MRT) des Gehirns zeigten keine akuten Befunde oder Anzeichen einer großen Gefäßverschlusses, hochgradigen Stenose oder Ischämie. Die Symptome der Patientin klangen innerhalb von 24 Stunden ab, und sie kehrte am folgenden Tag zu ihrem Ausgangszustand zurück. Die kontrastmittelinduzierte Neurotoxizität wurde als Ursache ihrer Symptome diagnostiziert.
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Tapan G. Rami
Houston Methodist
Habbal Fuad
C. Di Leo
University of Modena and Reggio Emilia
RAS Medical Science
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Rami et al. (Mitt,) haben diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/68af540fad7bf08b1eadb0fb — DOI: https://doi.org/10.51520/2766-5240-37
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