Einleitung Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Bildung weckt ein zunehmendes Interesse, insbesondere aufgrund ihres Potenzials, inklusive pädagogische Praktiken zu unterstützen. Dies ist besonders relevant, um den Bedürfnissen von Schülern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gerecht zu werden. Der Erfolg einer solchen Integration hängt weitgehend von der Akzeptabilität von KI-Tools durch Pädagogen ab, insbesondere durch diejenigen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Diese Studie zielt darauf ab, die Faktoren zu identifizieren, die die Akzeptabilität von KI unter Lehramtsstudierenden im spezifischen Kontext des Unterrichts von Schülern mit ADHS beeinflussen. Methoden Basierend auf dem Technology Acceptance Model 2 (TAM 2) verfolgt die Studie einen Mixed-Methods-Ansatz. Quantitative Daten wurden durch strukturierte Fragebögen gesammelt, und qualitative Erkenntnisse wurden durch halbstrukturierte Interviews mit Lehramtsstudierenden in Marokko gewonnen. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Nützlichkeit der stärkste Prädiktor für die Akzeptabilität von KI ist, gefolgt von der wahrgenommenen Benutzerfreundlichkeit, der Freiwilligkeit und den subjektiven Normen. Die Teilnehmer hoben das Potenzial der KI hervor, die pädagogische Effizienz zu steigern und differenzierten Unterricht zu unterstützen. Institutionelle Unterstützung und Benutzerfreundlichkeit der Schnittstelle erwiesen sich ebenfalls als wichtige Faktoren. Diskussion/Schlussfolgerung Diese Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, digitale Kompetenzen in Lehrerbildungsprogramme zu integrieren und KI-Tools speziell für Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen zu entwickeln. Sie fordern auch die Etablierung eines robusten ethischen und regulatorischen Rahmens, um den verantwortungsvollen, gerechte und sicheren Einsatz von KI in der Bildung sicherzustellen.
Amouri et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.