Ziel dieses Papiers ist es, die Reaktion der Europäischen Union auf Mobbing und Cybermobbing an Schulen durch ihre Bildungspolitik zu analysieren. Zu diesem Zweck wurde eine Suche nach europäischen Richtlinien in EUR-Lex durchgeführt, die alle Daten umfasst, um ein vollständiges Bild dieses Phänomens zu erhalten. Nach Anwendung der Ein- und Ausschlusskriterien wurden 16 Richtlinien ausgewählt. Diese wurden gemäß der Inhalts- und Dokumentenanalyse mithilfe von MAXQDA Analytics Pro 2024 analysiert, wobei ein Codebuch verwendet wurde, das aus zwei Dimensionen bestand: einer rechtlichen und einer spezifischen für Mobbing und Cybermobbing. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten dieser Richtlinien weiche Richtlinien sind, insbesondere Empfehlungen, die vom Rat der Europäischen Union ausgegeben wurden. Gleichzeitig zeigt die Europäische Union Interesse daran, Mobbing zu verhindern, indem sie die kontextuellen und kulturellen Risikofaktoren anspricht und die Lehrerausbildung sowie die emotionale Bildung verbessert. Zusammenfassend haben die europäischen Richtlinien einen weitgehend technologischen, präventiven sowie kontextuellen und kulturellen Ansatz. Schließlich bietet dieses Papier auch einige politische Empfehlungen zur Verhinderung von Schulmobbing und Cybermobbing an.
Estéban et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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