Zweck der Überprüfung Angesichts des Berichts der WHO über eine weltweite Grundimmunisierungsquote von 84 % für Diphtherie–Keuchhusten–Tetanus (DPT) werden das Wiederaufleben des Keuchhustens (Husten), beitragende Faktoren und Maßnahmen zu dessen Kontrolle beschrieben. Neueste Erkenntnisse USA und China, mit einer Primär-DPT-Immunisierungsrate von 94–97 %, berichteten über einen 6-fachen und 65-fachen Anstieg des Keuchhustens zwischen zwei Zeiträumen in 2023 und 2024. Die globale, post-COVID-19 Keuchhusten-Epidemie neigt dazu, sich von Säuglingen zu älteren Personen zu verschieben. Makrolidresistenz ist bei 98 % der Bordetella pertussis-Stämme in China verbreitet und wird nun auch aus anderen Ländern berichtet. Pertactin-defiziente mutant acelluläre Keuchhusten-Impfstoff-ausweichende Stämme werden jetzt bei älteren Kindern und Erwachsenen übertragen. Pertactin-produzierende B. pertussis verursacht fulminanten Keuchhusten bei Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft nicht immunisiert wurden, sowie bei unzureichend immunisierten Säuglingen. Zirkulierende epidemische Stämme von B. pertussis waren nicht konsistent mit den in der Ganzzell (Bp137) Keuchhusten-Impfung enthaltenen Stämmen. Das Wiederaufleben des Keuchhustens könnte durch eine erhöhte Fallermittlung und -berichterstattung, mutante B. pertussis-Stämme mit immunem Entkommen von acellulären und Ganzzellimpfstoffen und/oder Makroliden, nachlassende natürliche oder impfstoffinduzierte Immunität und COVID-19-Pandemie-Faktoren erklärt werden. Zusammenfassung Keuchhusten könnte durch Aufklärung der Öffentlichkeit, aktive klinische und mikrobiologische Überwachung, geeignete antimikrobielle Behandlung und Prophylaxe, Berichterstattung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Infektionskontrolle und optimierte Impfungen, um die zugehörige Morbidität und Mortalität zu reduzieren, eingegrenzt werden.
C D C Christie (Thu,) untersuchte diese Frage.