Diese Studie untersuchte die Auswirkungen der angelegten Spannung auf die Methanfermentation unter Verwendung separater Reaktoren für die Anode und Kathode, wobei Aktivkohlefilz als Elektroden und eine konstante Spannung von 0,7 V verwendet wurden. Im Vergleich zur Kontrolle wies der Kathodenreaktor eine etwa 1,2-fach höhere Methanproduktion und eine 1,3-fach höhere Methankonzentration auf, während der Anodenreaktor auf etwa 0,5-fach und 0,8-fach reduzierte. Mikrobielle Analysen zeigten, dass der Anodenreaktor eine elektron-aufnehmende Umgebung schuf, die das Wachstum von Clostridium sensu stricto 1 und Fastidiosipila förderte, die beide zur Produktion von organischen Säuren (Elektronen) beitrugen. Im Gegensatz dazu etablierte der Kathodenreaktor eine elektron-spendende Umgebung, die die Methanproduktion durch hydrogenotrophe Methanogene wie Methanoculleus und Methanobacterium verbesserte. Obwohl ähnliche Methanologen-Niveaus im Anodenreaktor festgestellt wurden, war die Methanproduktion im Kathodenreaktor höher. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Anode die Produktion von organischen Säuren durch Elektronenaufnahme erleichtert, während die Kathode als Elektronenspender wirkt, der die hydrogenotrophe Methanogenese fördert. Diese Studie bietet eine klare Bewertung der Auswirkungen mikrobieller elektrochemischer Technologien auf die Methanfermentation und zeigt ihr Potenzial zur Stimulierung von mikrobiellen Aktivitäten und zur Steigerung der Methanproduktion.
Kaneko et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.