Diese Forschung behandelt den politischen Konflikt und die nationalen Transformationen im Tschad nach dem Fall der Ersten Republik (1975–1990). Während dieses Zeitraums erlebte das Land eine Reihe von Putschen und bewaffneten Konflikten zwischen politischen und militärischen Fraktionen sowie ausländischen Interventionen, insbesondere aus Libyen und Frankreich. Die Phase begann mit einem Militärputsch unter der Leitung von General Félix MALLOUM, gefolgt von einem Machtkampf mit HISSENE HABRE, und dann dem Ausbruch des ersten Bürgerkriegs, der das Land entlang regionaler, ethnischer und religiöser Linien teilte. Mehrere lokale und internationale Konferenzen und Initiativen (Kano, Lagos, DOUGIA) versuchten, nationale Versöhnung zu erreichen, scheiterten jedoch aufgrund interner Spaltungen und externer Eingriffe. Der Zeitraum endete mit dem Aufstieg von Hissène Habré zur Macht und dem anschließenden Fall seines Regimes durch die National Salvation Movement unter der Führung von IDRISS DEBY im Jahr 1990. Diese Phase war geprägt von politischer Instabilität, eskalierenden ethnischen Konflikten und der Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen.
Ahmed et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.