Der Artikel präsentiert die Ergebnisse einer Studie, die der Entwicklung und experimentellen Erprobung einer spezialisierten Methodik zur Ausbildung von Torhütern im Mini-Fußball in den Altersgruppen U-18 und U-21 gewidmet ist. Die Besonderheiten der Spielaktivität, technische und taktische Anforderungen an das Spiel des Torwarts sowie aktuelle Trends in der Entwicklung des Mini-Fußballs als Sportart mit erhöhter Dynamik und Intensität wurden berücksichtigt. Das Hauptziel der Studie ist die Entwicklung einer experimentellen Methodik zur Ausbildung von Torhütern (Altersgruppen U-18, 21) im Mini-Fußball unter Berücksichtigung der Spezifika der Spielaktivität, der technischen und taktischen Anforderungen sowie der modernen Trends in der Entwicklung von Spielsportarten. Forschungsmethoden: Analyse und Verallgemeinerung der wissenschaftlichen, methodischen und speziellen Literatur, Analyse der praktischen Erfahrungen von Trainern und Sportschulen, systematisch-strukturelle Analyse der Komponenten der Torwartausbildung, Beobachtung des Trainings- und Wettkampfprozesses der Torhüter, pädagogische Tests von Torwartqualitäten, Fragebögen und Interviews mit Trainern und Spielern zur Bewertung der aktuellen Anforderungen an einen modernen Torwart, pädagogisches Experiment, Methoden der mathematischen Statistik (Durchschnittswerte, Varianz, Variationskoeffizient usw.; Bewertung der Verlässlichkeit von Veränderungen (Student's t-Test; Bestimmung der Dynamik der Anstieg von Indikatoren zwischen den Phasen des Experiments), Videoanalyse der Spielsituationen der Torhüter (quantitative und qualitative Analyse von Situationen in Spielen), biomedizinische Analyse der Bewegungen. Im Verlauf der Forschungs- und Analysearbeit wurde die Notwendigkeit eines Umdenkens traditioneller Ansätze zur Ausbildung von Torhütern, die hauptsächlich aus dem Profifußball adaptiert wurden und nicht vollständig den Realitäten des Mini-Fußballs entsprechen, belegt. Die vorgeschlagene experimentelle Methodik basiert auf den Prinzipien der Individualisierung, Systematik und Variabilität des Trainingsprozesses. Sie umfasst Mittel zur Entwicklung spezieller Koordinations-, Geschwindigkeits- und Kraftqualitäten sowie taktisches und spielerisches Denken und Stressresistenz. Die Ergebnisse des pädagogischen Experiments zeigten die Wirksamkeit der umgesetzten Methodik: Sportler aus den experimentellen Gruppen verzeichneten einen statistisch signifikanten Anstieg des Niveaus an technischer und funktioneller Vorbereitung im Vergleich zu den Kontrollgruppen. Die Entwicklung hat praktischen Wert für Trainer, Methodiker und Pädagogen, die in der Ausbildung junger Torhüter in spezialisierten Jugend sportschulen, Akademien und Amateurvereinen tätig sind. Perspektiven für weitere Forschungsrichtungen in dem gewählten wissenschaftlichen Bereich umfassen die Verbesserung methodischer Ansätze unter Verwendung digitaler Technologien (Videoanalyse, Tracking, Lastsensoren, VR-Simulatoren), um die Genauigkeit der Bewertung der technischen und taktischen Aktionen der Torhüter zu erhöhen.
Суровов et al. (Sat,) studierten diese Fragestellung.