Ein oft untererkanntes Element der Entwicklung einer rassisch-ethnischen Identität betrifft die multiplen sozialen Identitäten von Jugendlichen, die beeinflussen, wie und wann sie rassisch-ethnische Sozialisierung (RES) von Eltern und Betreuern erhalten. Hier überprüfen wir, wie das Geschlecht, der Immigrationsstatus, der Hautton und der sozioökonomische Status eines Kindes oder Jugendlichen die RES beeinflussen können. Darüber hinaus verwenden wir das sozialpsychologische Modell der sozialen Komplexitätstheorie, um zu zeigen, wie sich diese sozialen Identitäten bei einer einzigen Person auf unterschiedliche Weise präsentieren können (ob Identitäten miteinander verwoben, compartmentalisiert usw. sind) aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive. Das Verständnis, wie die multiplen sozialen Identitäten einer Person unterschiedliche Bedeutsamkeit haben können, ermöglicht es uns, die RES genauer zu messen, indem wir die Faktoren berücksichtigen, die deren Präsentation und Verbreitung beeinflussen können. Beispiele und Implikationen dafür, wie sich multiple Identitäten vereinen und die RES beeinflussen können, werden diskutiert.
Muñoz et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.